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1 starke Strategie, wie du deiner Abnehm-Blockade ein Ende setzt

Du hast große Pläne für deine Figur, deine Gesundheit und deine Fitness!

Und du willst deinen großen Plan abzunehmen endlich in die Tat umsetzen!

Dabei strebst etwas wirklich Großes für dich an: deine Traumfigur, um die dich jeder beneiden wird und dafür willst du alles tun!

 

Hand auf´s Herz!

Wie oft hast du dir das schon vorgenommen? Vielleicht sogar schon des öfteren als guten Vorsatz für das neue Jahr, oder?

Und obwohl du es dir immer ganz fest vorgenommen hast und du auch genau weißt, was du dafür tun musst, was du essen solltest, dass du dich mehr bewegen solltest, hast du es am Ende doch vermasselt (bitte entschuldige die harten Worte, falls das auf dich zutreffen sollte).

Hast du deine hoffnungsvoll begonnene Diät vielleicht mit kleinen Süßigkeiten zwischendurch, der Tiefkühlpizza am Abend oder sogar mit Schokoladentortenexzessen torpediert?

 

Was ist da los?

Warum sabotieren wir uns oft selbst?

Warum stellen wir uns selbst ein Bein, wenn wir eigentlich wissen wie es geht?

Wie kommt es, dass wir uns mit unserem Verhalten selbst schädigen?

Warum tun wir das Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollen und was gut für uns wäre?

 

Du behinderst dich selbst

Um Antworten darauf zu finden, tauchen wir ein wenig in die Psychologie ein.

Die nennt dieses Phänomen “Self-Handicapping” – also selbst behindern. Und dieses selbst behindernde Verhalten kann in vielen Lebensbereichen vorkommen: Karriere, Geld, Beziehung, Freundschaften und eben auch beim Abnehmen.

Eine Definition 'Self-Handicapping'
Mit Self- Handicapping wird eine Strategieform bezeichnet, die das Schaffen von Hindernissen für sich selbst, so dass im Falle eines Misserfolgs bei einer bestimmten Aktivität eine Entschuldigung bzw. eine Ausrede zur Hand ist, umfasst. Ein Misserfolg oder ein Versagen bei einer Aktivität wirkt sich auf das eigene Selbstwertgefühl negativ aus. Wie kann man mit einer Enttäuschung umgehen, was eine Selbstattribution anbelangt? Self- handicapping, dieses sich selbst Steine in den Weg legen, bietet sich als eine recht überraschende Lösung für das Problem: Bevor es überhaupt losgeht, kann man dafür sorgen, dass Entschuldigungen bei der Hand sind, sollte es zu einem Misserfolg kommen.

Die kleinen Sabotageakte reichen dabei von kleinen Missgeschicken, die zum Running-Gag einer jeden Party avancieren können bis hin zu extremen Formen, die z. B. den beruflichen Erfolg verhindern oder die Gesundheit gefährden.

Und die Psychologie wäre nicht die Psychologie, wenn sie für dieses seltsame Verhalten nicht eine Erklärung hätte – eine ziemlich verblüffende sogar: der innere Saboteur, auch Schweinehund genannt, hat nämlich eine sehr wichtige Mission.

 

Der innere Saboteur
Der innere Saboteur tritt immer dann auf den Plan, wenn unser Selbstwertgefühl bedroht ist. Es ist verrückt, denn konkret heißt das: er bringt uns dazu Probleme zu verursachen, um noch größere zu verhindern!

 

Hätte, hätte Fahrradkette!

Beispiel – Aufschieberitis (Prokrastination)

Die Aufschieberitis ist ein ziemlich weit verbreitetes Phänomen. So werden unangenehme Arbeiten und Entscheidungen bis auf den letzten Drücker hinaus gezögert: die Steuererklärung müsste gemacht werden, die Geburtstagsfeier bei Tante Maria absagen, für die Abschlussprüfung lernen, im Fitness-Studio anmelden, im Frühjahr mit dem Abnehmen beginnen (um im Sommer die Bikinifigur zu haben)  – müsste, sollte, könnte!

Indem die Dinge aufgeschoben werden, verursacht man ein “kleines” zeitliches Problem. Und genau damit verschafft man sich die Begründung, wenn das Ergebnis nicht so ausfällt , wie man selbst oder andere es von einem erwarten, was das weitaus größere Problem für unser Selbstwertgefühl wäre. Naja, wer gibt sich auch schon gerne die Blöße.

 

Das kann sich dann so anhören:

Hätten mich meine Freunde nicht abgelenkt oder wäre nicht dieser spontane Ausflug, die Feier mit Freunden, das Stadtfest und dann auch noch das eigene Straßenfest, die Vereinsfeier und das Sportfest dazwischen gekommen, dann hätte ich heute mein Abnehm-Ziel erreicht – dann hätte ich heute schon meine Traumfigur.

 

Hätte, hätte, Fahrradkette! Man behindert sich also selbst, denn wenn etwas schief geht, hat man eine gute Begründung, warum es nicht geklappt hat. Und die können dann so ausfallen:

“Hätte ich mehr Zeit gehabt, dann wäre das Ergebnis unschlagbar gewesen.”

“Ich hatte die besten Absichten, aber es hat einfach nicht funktioniert!”

“Ich war fest entschlossen, aber meine Freunde/Familie/Beruf haben mich abgelenkt.”

 

Offensichtlich willst du es nicht, deshalb tust du es nicht!

Wenn du herausfinden willst, warum deine Versuche abzunehmen scheitern, in dem du sie mit (Fr)Essattacken oder zu wenig Zeit sabotierst, musst du herausfinden, ob du wirklich abnehmen willst.

Nur wenn du es wirklich willst, wird der innere Schweinehund keine Chance haben.

Nicht selten stecken dahinter unbewusst auch so genannte Glaubenssätze, Leistungsideale oder Schuldgefühle, die ihren Ursprung in unserer Kindheit haben – oft haben wir sie von unseren Eltern übernommen, die es gut mit uns meinen.

 

Beispiel für einen Glaubenssatz, der das Abnehmen sabotieren kann:

“Schlanke und gut aussehende Menschen sind total oberflächlich. Sie achten nur auf das Aussehen und nicht auf den Menschen dahinter – die inneren Werte.”

 

Beispiel für ein unbewusstes Schuldgefühl (ein inneres Gebot), das das Abnehmen sabotieren kann:

“Ich darf meine Eltern nicht überflügeln und schlanker, attraktiver, erfolgreicher, gesünder und fitter sein.”

 

So beendest du deine Abnehm-Blockade

Um herauszufinden, ob du es wirklich willst gehe wie folgt vor – genau in dieser Reihenfolge – beantworte die Fragen in Bezug auf deine Figur, dein Körpergewicht, deine Gesundheit und deine Fitness:

  1. Frage dich, was du wirklich brauchst
  2. Frage dich, was du dir wirklich wünschst
  3. Frage dich, was du wirklich willst
  4. Erkenne deinen blockierenden Glaubenssatz
  5. Bekenne dich zu deinem blockierenden Glaubenssatz und dass dieser bislang stärker war als du
  6. Formuliere einen oder mehrere für das Abnehmen fördernden Glaubenssätze
  7. Verinnerliche deinen für das Abnehmen förderlichen Glaubenssatz

 

Die Reihenfolge ist wichtig, weil sich nur daraus wirklich gute Gründe, ein starkes Warum und daraus die innere Antriebskraft und der feste Wille entwickeln kann. Das Abnehmen muss dir wichtig genug sein!

Ohne ein starkes Warum, ist die Selbstsabotage vorprogrammiert!

 

Ein Tipp am Rande

Vergiss bitte die guten Vorsätze zum Jahresanfang. In dieser Massen-Euphorie geht völlig unter, was du wirklich brauchst. Vielleicht ist es dir auch schon einmal passiert, dass du “spontan” einen guten Vorsatz heraus posaunt hast, weil alle anderen auch gute Vorsätze hatten. Aber, war es wirklich das was du brauchst, was du dir wünschst und was du willst?

 

Ein leeres Blatt Papier

Nimm dazu ein leeres Blatt Papier und schreibe die Fragen und Antworten in der Ich-Form auf. Schreibe den blockierenden Glaubenssatz auf ein extra Blatt Papier und streiche ihn mit einem fetten Kreuz durch, wenn du deine fördernden (deine neuen) Glaubenssätze formuliert hast und entsorge ihn!!! Du brauchst ihn nicht mehr!!!

 

Noch ein Tipp am Rande

Damit du deine neuen, dich fördernden Glaubenssätze wirklich verinnerlichst, spreche sie Dir jeden Tag laut vor! Am besten morgens!

Um wirklich sicher zu gehen, wäge auch den Nutzen und die Kosten deiner neuen Traumfigur gegeneinander auf. Frage dich, welchen Nutzen du von einer schlanken und sexy Figur hast und was es dich kosten wird. Und frage dich, was du davon hast, wenn du es nicht hinbekommst.

 

Der Nutzen

Der Nutzen könnte sein, dass andere dich attraktiv finden werden und du plötzlich an jedem Finger 5 Verehrer hast.

 

Die Kosten

Die Kosten dafür könnten sein, dass dein Partner/Partnerin das gar nicht so lustig findet und ihr Probleme bekommt.

 

Sei dir auch bewusst, dass es Gewohnheiten sind, die du ändern musst, um dein Ziel zu erreichen – das braucht Zeit und bedeutet erst mal Stress und Spaß macht es wahrscheinlich auch nicht!

 

Ganz wichtig – Erfolge feiern!

Wenn du weißt, was du brauchst, was du dir wünschst und was du willst, dann starte sofort damit, setz dir ein Ziel und gib dein Bestes.

Schreibe jeden Tag mindestens fünf Erfolge auf und konzentriere dich auf das, was du geschafft hast. Mach dich nicht schlecht, in dem du anfängst und alles zerpflückst. Damit bringst du dich um die Früchte deines Erfolges, die dich motivieren können und dir die wichtige Antriebskraft geben.

Beispiele:

  • Heute habe ich nur eine Scheibe Toastbrot zum Frühstück gegessen, anstatt zwei und dafür ein Frühstücksei gegessen.
  • Heute habe ich meinen Kaffee das erste mal ohne Zucker getrunken – schmeckt gut.
  • Heute habe ich nach der Arbeit einen flotten Spaziergang gemacht.

Besorge dir am besten noch heute ein kleines Notizbuch, das ab sofort dein Erfolgstagebuch sein wird.

 

Deine Stevka

Motivations- und
Abnehm-Coach

P.S.: Wenn die Informationen für dich hilfreich sind, dann schicke sie an deine Freunde und Bekannte weiter, damit auch sie davon profitieren können.

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