Cellulite bekämpfen – 7 einfache und effektive Tipps zum sofort anwenden!

cellulite bekämpfen

Zunächst einmal: Cellulite ist nichts Schlimmes. Weder ist es eine Hautkrankheit, noch stehst du damit alleine da. Denn eine Vielzahl an Untersuchungen zeigen, dass mehr als 80% aller Frauen diese kleinen Dellen in der Haut haben.

Die Frage ist nur: Ignorierst du sie oder willst du sie loswerden?

Problematisch ist, dass Cellulite äußerst hartnäckig ist, sobald sie einmal aufgetreten ist. Es erfordert Disziplin, Geduld und einen kleinen Lebenswandel. Doch: Es ist möglich.

Wir zeigen was du tun kannst.

Weibliche Hormone ermöglichen Cellulite erst

Cellulite ist ein Frauenproblem. Es sind nämlich die weiblichen Hormone, die zu einer verstärkten Fettablagerung in den Zellen führen und dadurch an diversen Stellen den Energie- und Blutfluss behindern. Die Haut wird mit zu wenig frischen Nährstoffen versorgt und die unterste Schicht wird im wahrsten Sinne des Wortes brüchig. Allerdings sind die Hormone nicht als alleiniger Verursacher zu verstehen, sondern viel mehr als Katalysator.

Damit Hautzellen überhaupt so stark mit Fettmolekülen „blockiert“ werden können, braucht es einige weitere Faktoren. Diese sind:

  • ​Stress
  • Ungesunde Ernährung (insbesondere Zucker und ungesundes Fett)
  • Alkohol und Nikotin
  • Bewegungsmangel
  • ​Ein allgemein erhöhter Körperfettanteil

Du merkst, dass ein ungünstiger Lebensstil einen weitaus höheren Einfluss auf die Cellulitebildung hat, als die bloße Tatsache, dass du eine Frau bist.

Übrigens: Auch Männer können unter extremen Umständen (viel Stress, viel Fett und viel Zucker) früher oder später zu Cellulite neigen. Diese prägt sich jedoch weitaus milder aus und bekommt aufgrund der unterschiedlichen Hautstruktur ein anderes Erscheinungsbild.

Dein Lebensstil hat die größte Hebelwirkung

Natürlich ist es besser Cellulite gar nicht erst entstehen zu lassen. In diesem Falle tust du gut daran, die folgenden Tipps ohnehin für dein Leben umzusetzen. Sobald sich die unschönen Hautdellen einmal gebildet haben, dauert es nämlich äußerst lange, bis sich diese signifikant zurückgebildet haben oder gar komplett verschwunden sind. Der Grund dafür ist, dass sich die Risse in der untersten Hautschicht befinden, wo die Regeneration mehrere Monate, ja sogar Jahre in Anspruch nehmen kann.

Sport gegen Cellulite

Halte deinen Stoffwechsel auf Trab!

Um es auf die wichtigsten Faktoren herunterzubrechen, geht es darum, deinen Stoffwechsel anzukurbeln und den Blutfluss anzuregen. Jede Maßnahme – egal ob innerlich oder äußerlich – ist hier gern gesehen. Da überrascht es nicht, dass Bewegung der erste zentrale Faktor deines Projekts „Cellulite Bekämpfen“ sein sollte.

Wir gehen im folgenden genauer auf die wichtigsten Maßnahmen für einen cellulitefreien Lebensstil ein.

1.​ ​Sport und Bewegung

Risse im Hautfettgewebe entstehen, weil das Gewebe zu unelastisch ist. Du musst daher dafür sorgen, dass es stets in Bewegung ist und ein reger Blutfluss zwischen den Zellen stattfindet. Das schaffst du am besten durch regelmäßigen Sport.

2.​ ​Viel Wasser und wasserhaltige Nahrung, sowieProtein und Vitalstoffe

Während trockene und schwere Nahrung den Stoffwechsel herunterkurbelt und den Organismus träge machen, wirken Gemüse, Früchte und insbesondere Wasser als flüchtige Nahrung, die für den Körper leicht zu verdauen ist und dadurch wenig Aufwand benötigt.

Diese dadurch gewonnene Energie kannst wortwörtlich du in den Gliedmaßen spüren. Die Lymphflüssigkeit, sowie das Blut durchströmen Muskeln und Fettgewebe und stellen dabei den Abbau toter Zellen und den Aufbau neuer Zellen sicher – das ist elementar wichtig für die Heilung von Cellulite.

Weiterhin sollte dein Speiseplan mit ausreichend Protein, wie auch mit Vitaminen und Mineralien gespickt sein. Proteine sind der Baustoff für neues Gewebe und werden daher für die Regeneration von Cellulitezellen dringend benötigt. Vitalstoffe wie Vitamin E (Kerne, Avocados, Oliven) und Vitamin C (Zitrusfrüchte) wirken indes unterstützend.

3.​ ​Giftstoffe undUngesundes vermeiden

So sehr Gemüse und Wasser den Stoffwechsel anregen, so sehr beeinträchtigen ihn diverse Giftstoffe und verstopfende Lebensmittel. Mit Giftstoffen sind in erster Linie Nikotin und Alkohol gemeint, während verstopfende Lebensmittel ganz besonders schlechte Fette und Zucker darstellen.

Zucker begünstigt ein saures Milieu in den Zellen und regt dadurch zum Wachstum aggressiver Zellen an, die das intakte Gewebe angreifen. Währenddessen sorgen ungesunde Fette (Transfette aus Industriespeisen oder Fastfood) dafür, dass Gefäße und Venen verstopfen. Kein Wunder, dass unter diesen Umständen Gewebebereiche brüchig werden…

Daher tust du dir den größten Gefallen, wenn du ab sofort ungesunde Genussmittel, sowie Zucker und Fastfood auf ein Minimum reduzierst.

Unterstützende Tipps und Tricks

Neben den oben genannten Ratschlägen für den allgemeinen Lebensstil, kannst du dir auch eine Reihe von unterstützenden Tricks zunutze machen. Auch hier geht es darum, dass du verschiedene Anwendungen ausübst, die den Stoffwechsel (lokal oder insgesamt) ankurbeln.

Tipps gegen Cellulite

Das könnte zum Beispiel folgendes sein:

1.​ ​Kaffeesatz-Peeling

Nutze den übriggebliebenen Kaffeesatz und vermische ihn mit etwas Olivenöl. Nach dem Duschen, wenn die Haut schön weich ist, reibst du die Mischung auf die betroffene Stelle wie ein Peeling auf und lässt sie für 3-5 Minuten einwirken. Das fördert die Durchblutung und hat eine leicht entspannende Wirkung.

2.​ ​Trockenbürsten

Ähnlich wie auch das Kaffeesatz-Peeling, nur etwas intensiver, wirkt das Trockenbürsten. Streiche einfach mehrere Minuten mit einer trockenen, aber dennoch sanften Bürste über die Cellulite-Stelle und spüre, wie das Blut durch die Venen fließt. Bei sehr starker Cellulite bzw. bei Besenreisern solltest du jedoch ganz sanft vorgehen. Hierbei kann das Trockenbürsten durchaus zu einer Verschlimmerung führen.

3.​ ​Massagen

Massagen sind die wohl angenehmste Form der Durchblutungsförderung. Je nachdem, wo die Cellulite ist, kannst du auch eine Selbstmassage durchführen. Sanftes Kneten, leichtes Zupfen, sowie auch Streicheln eignen sich hervorragend.

4.​ ​Entspannende und reichhaltige Lotions verwenden

Um die Haut zu beruhigen oder um sie mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen, eignen sich eine Vielzahl von Lotions. Auch Öle wie Kokosöl, Arganöl oder Olivenöl können helfen, da sie voll mit dem hautbildunterstützenden Vitamin E sind und gleichzeitig Feuchtigkeit spenden.

Cellulite loswerden: Fazit

Leider wird keine der oben genannten Maßnahmen zu einer sofort sichtbaren Linderung führen. Wie schon erwähnt ist Geduld und Disziplin die wichtigste Tugend, die du an den Tag legen musst.

Indes solltest du dir im Klaren sein, dass Cellulite nur in deinem Kopf so schlimm ist. Ohnehin hat so gut wie jede Frau hier und da diese lästige Orangenhaut und den meisten Mitmenschen fällt sie erst gar nicht auf. Da Stress ebenfalls ein Verstärker sein kann, ist es definitiv eine Hilfe für dich, wenn du dir keinen allzu großen Kopf um diese unnötigen Hautdellen machst.
Wir hoffen, dass dir die oben genannten Tipps eine Hilfe sein können und denk dran: Nimm es nicht zu schwer!


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