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3 einfache Tricks, um Frustfallen zu verhindern

Ob Mann oder Frau – jeder hat so seine Clique mit der man sich regelmäßig trifft. Bei mir ist das immer der letzte Donnerstag im Monat, an dem ich mich mit ein paar guten Freunden auf einen netten Abend treffe. Beim letzten Mal, vor einigen Tagen, hatten wir plötzlich das Thema Abnehmen – die Urlaubszeit ist gerade in vollem Gange und wer will da nicht auf die Schnelle noch einen Beachbody und die perfekte Bikini-Figur bekommen.

Und genau so ging es einer Freundin. Tina. Sie wollte kurz vor dem Urlaub noch schnell den Hüftspeck weg und unbedingt einen flachen Bauch bekommen. 5 Kilo überflüssiges Körperfett sollten weg. Zwei Wochen hatte sie noch Zeit, nach dem sich der gute Vorsatz zum neuen Jahr „Ich nehme ab!“ schon Ende Januar – wie sie berichtete – in Luft aufgelöst hatte!

Sie fing also an und verzichtete auf fast alles, fing an zu joggen und krempelte ihre Lebens- und Essgewohnheiten von heute auf morgen völlig um. Und, hat sie es geschafft? Nein, muss ich leider sagen, denn Tina war schon nach ein paar Tagen völlig gefrustet und kam nicht mehr gegen ihren inneren Schweinehund an.

 

3 gefährliche Frustfallen

44 % der Menschen, die abnehmen wollen, schaffen es NIE wirklich dauerhaft abzunehmen! Warum? Weil sie immer wieder in die größten Frustfallen tappen.

 

Frustfalle Nr. 1 – Nicht wissen WARUM

„Ich müsste eigentlich mal abnehmen!“ ist nur eine lapidare Aussage, die man selbst gar nicht ernst nehmen kann. Hier fehlen das Ziel, die Zeit in der man es erreichen möchte und der Grund, warum man abnehmen will. Einen wichtigen Grund zu haben, ist wie eine Strategie zu haben. Der Grund hilft, den inneren Schweinehund zu besiegen, immer motiviert zu sein und den eigenen Durchhaltewillen extrem zu stärken.

 

Frustfalle Nr. 2 – Zu große Ziele

Große Ziele zu haben ist grundsätzlich sehr gut, wenn sie auch tatsächlich realistisch sind. Sind sie zu groß, dann scheinen sie unerreichbar und wenn man das dann glaubt, dann werden sie auch schnell unerreichbar. Tina wollte 5 Kilogramm überflüssiges Körperfett loswerden – in zwei Wochen. Das bedeutet, dass sie insgesamt 35.000 Kalorien einsparen müsste. Pro Tag wären das 2.500 Kalorien. Wenn man bedenkt, dass der tägliche Kalorienbedarf etwa bei 1.800 bis 2.200 Kalorien pro Tag liegt, wird schnell klar, dass das nicht funktionieren kann. Sie hätte dann einfach weniger als nichts essen müssen, um ihr Ziel zu erreichen.

Unser Tipp: Wenn du langfristig und gesund abnehmen willst und dein Gewicht auch halten möchtest, dann teile dein großes Ziel in mehrere kleine Ziele auf, die du in einer bestimmten Zeit erreichen kannst. Schreib dein großes und deine kleineren Zwischenziele auf ein Blatt Papier und hänge es an einer Stelle auf, an der du täglich vorbei musst (der Kühlschrank bietet sich hier an).

 

Frustfalle Nr. 3 – Zu wenig Zeit

Zu große Ziele haben hat immer etwas mit zu wenig Zeit zu tun. Viele Menschen glauben ja, dass sie zwischen Weihnachten und Neujahr zunehmen und dann oft sagen: „Ich muss ein bisschen aufpassen, sonst nehme ich zu!“ Die Wahrheit ist aber, dass die allermeisten Menschen zwischen Neujahr und Weihnachten zunehmen und manche von ihnen setzen dann sehr viel Hüftspeck an, der wieder weg soll. Einen flachen Bauch bekommt man aber nicht von heute auf morgen und deshalb ist es beim Abnehmen auch ratsam sich mehr Zeit zu nehmen.

Unser Tipp: Sei nicht zu streng zu dir. Nimm dir Zeit. Du hast ja z. B. auch nicht von heute auf morgen 5 Kilogramm reines Körperfett zugenommen. Am erfolgreichsten hatten sich bei uns 1 bis max. 2 kg Gewichtsverlust pro Woche heraus gestellt. In dieser Zeit kannst du deine Ernährungsgewohnheiten langsam und Schritt-für-Schritt umstellen. Es dauert ca. 4 bis 6 Wochen bis du dein neues Essverhalten zur Gewohnheit gemacht hast.

 

 

Wir wünschen dir nun viel Erfolg und fang noch heute an deine Ziele und deinen Grund, warum du abnehmen willst, herauszufinden.

Viele Grüße

Diana

Diana

 

 

 

 

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